Was NACHBARINNEN tun – sie reichen die Hand Viele migrantische Familien haben wenig Zugang zu Informationen und Angeboten ihrer Stadt und auch wenig Zugang zu Bildung. Bildung der Kinder ist uns ein großes Anliegen. Wie ist es schaffbar, dass die Eltern gestärkt werden und Erziehungskompetenzen in den Familien wahrnehmen und ihren Kindern helfen, bessere Perspektiven und Chancen zu haben? Aus dem Wunsch die Situation dieser Familien in unserem Land zu verbessern ist die Idee der NACHBARINNEN entstanden, denn das kann nur von Frau zu Frau gehen, und zwar von Frauen, die die gleiche Sprache sprechen und tiefes Verständnis für den traditionellen Hintergrund haben.

NACHBARINNEN sind Frauen mit türkischer, arabischer, somalischer und tschetschenischer Muttersprache. Sie agieren als Begleiterinnen, bieten Unterstützung und schaffen Verbindung zu integrationsfördernden Maßnahmen. Ziel ist die Einbettung benachteiligter Gruppen in ein stabiles soziales Umfeld. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Schulbildung der Kinder sowie auf Hilfe zur Selbsthilfe. Im Schuljahr 2013/2014 wurden von den NACHBARINNEN 191 Familien in diesem Sinn begleitet.

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NACHBARINNENNACHBARINNEN reichen die Hand zur Unterstützung, sie öffnen Türen, um benachteiligten Familien den Weg in ein vielfältigeres Leben zu zeigen, damit sie diesen in Zukunft alleine gehen können.
NACHBARINNEN lernen, integrationsferne Familien beim Einstieg in eine offenere Welt zu unterstützen. In eine Welt, in der die Familien in Zukunft eigenständig die ihnen zustehenden Dienstleistungen und Ressourcen des Gemeinwesens in Anspruch nehmen und sich an der Entwicklung unserer Gesellschaft aktiv beteiligen.
In gewohnten Umgebungen, wie etwa vor Schulen, auf dem Spielplatz oder bei kulturspezifischen Festivitäten, treten sie an Mütter aus ihrer eigenen Kultur heran und geben weiter, was sie selbst einmal gelernt und erlebt haben. Die Familien werden zuhause besucht und auf die Nutzung von Angeboten zur Stärkung
ihrer Erziehungs- und Gesundheitskompetenzen aufmerksam gemacht. AUSBILDUNG Sie begleiten, wenn notwendig, zu Ämtern, leisten Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, sie ebnen den Kontakt zur Schule und vermitteln Lernhilfe. Sie bieten Weiterbildung für Jugendliche und Eltern und zeigen Wege in die Arbeitswelt. So werden Zukunftschancen eröffnet.
NACHBARINNEN schaffen langfristig Verbesserung.

 

Die Ausbildung
AUSBILDUNG
Erziehung. Bildung. Gesundheit. Soziales. Kommunikation. Diese Themen waren die Schwerpunkte der Ausbildung zur NACHBARIN, die gemeinsam mit der IFF/Wien der Alpen Adria Universität, einer wichtigen gesellschaftlichen Forschungs- und Bildungseinrichtung, entwickelt wurde. Die in Wien 2013 in diesem 5 monatigen Lehrgang ausgebildeten NACHBARINNEN sind seit September 2013 beim Verein angestellt. In Linz läuft derzeit die Ausbildung zur “NACHBARIN in Oberösterreich”. In diesen Lehrgang fließen auch die in der Berufspraxis gemachten Erfahrungen der Wiener Kolleginnen ein.

 

unterstuezensieunsUNTERTUETZEN

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung bei Angeboten in Sachen Sport,
wie etwa Gymnastik oder Walkgruppen. Eine weitere Möglichkeit ist Ihr Engagement bei unseren Konversationsgruppen, welche der Förderung von Vernetzung und Kommunikation dienen.

Insbesondere im Bereich Lernhilfe für Kinder suchen wir ganz konkret nach Unterstützern:
Mathematik und Deutsch für Pflichtschüler
mind. 1x die Woche/ mind. ein Semester (Stabilität für die Kinder)
Ehrenamtlich oder für €12,- die Stunde
Bei Interesse/für weitere Infos lernhilfe@nachbarinnen.at

Die Einsatzgebiete der Nachbarinnen sind in Wien und Oberösterreich.
Sei es nun also Ihre Zeit, die Sie uns durch persönliche Unterstützung schenken möchten oder eine Geldspende z.B. in der Höhe von 15 Euro für eine Aktivitätseinheit – eines steht fest: Ihre Spende bewegt.


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Medieninhaber:
Verein Nachbarinnen in Wien
Dr. Christine Scholten und Renate Schnee
c/o WTH Veltze, Mares & Partner KG.
Wirtschaftstreuhand- und Steuerberatungsgesellschaft
A-1200 Wien, Leithastraße 25

Grundlegende Richtung:
Nachbarinnen ist eine von Dr. Christine Scholten und Renate Schnee ins Leben gerufene Initiative zur Verbesserung der Lebensqualität migrantischer Familien in Österreich.